Am 02.09.2022 ereignete sich am morgen ein großer Brand eines Recyclinghofes am Ludwig-Erhard-Ring. Die Leitstelle der Städteregion Aachen alarmierte darauf die Feuerwehr Baesweiler mit 3
Löschzügen in die Hermann-Hollerith-Straße. Vor Ort bestätigte sich diese Lage, darauf hin wurden erste Löschangriffe vorgenommen.

Der Gerätewagen Messtechnik des Messzuges Süd

Der Einsatzleiter erhöhte das Stichwort auf Feuer Gewerbe und löste  in Baesweiler Vollalarm für die Stadt Baesweiler aus. Gegen 9:30 Uhr wurden dann Einheiten des  Messzuges Nord der Städteregion wegen der Massiven Rauchwolke für Messfahrten nach Baesweiler  alarmiert. Um ca. 9:45 wurde die Bevölkerung über die WarnApp NINA vor einer Geruchsbelästigung gewarnt und zum schließen von Fenstern und Türen aufgefordert.

Aufgrund der Ausbreitung des  Brandes wurde Das WLF der Feuerwehr Eschweiler mit dem AB-Sonderlöschmittel, ein TLF4000 aus  Alsdorf und das WLF der Feuerwehr Herzogenrath mit dem AB-Wasser/Schaum hinzugezogen. Ebenfalls waren die Anwärter zur Berufsfeuerwehrausbildung bei den hauptamtlichen Wachen in der Städtergion im Einsatz. Kreisbrandmeister Thomas Sprank war ebenfalls vor Ort.

Das TLF4000 aus Alsdorf während des Monitorangriffes
Die Brandstelle

Die Taktik der Feuerwehr bestand aus einem massiven Löschangriff über Wasserwerfer. Diese befinden sich beispielsweise auf dem TLF4000 der Feuerwehr Alsdorf oder dem Abrollbehälter Wasser/Schaum der Feuerwehr Herzogenrath.

Gegen 12:00 Uhr wurde die Warnung aufgehoben da keine Gefahr mehr bestand. Weil die Rauchwolke
wegen des Windes bis nach Übach-Palenberg gezogen war wurden die Messeinheiten des Kreises  Heinsberg nach Übach-Palenberg alarmiert um dort Messfahrten durchzuführen. Dort konnten keine  Schadstoffe in der Luft aufgefunden werden. Nach ca. 5 Stunden wurde das Feuer gelöscht, somit konnten die Einheiten abrücken.

Durch ein Redaktionsmitglied wurden vor Ort mehrere kleine Explosionen bemerkt, was bei Bränden von Müllhaufen nichts ungewöhnliches ist. Neben der Brandstelle sind auf Fotos mehrere Gasflaschen erkennbar, was im Falle einer Brandausbreitung auf mehrere Gasflaschen passiert hätten können soll sich jeder Leser selbst ausmalen.

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen, von vorsätzlicher Brandstiftung wird aktuell nicht ausgegangen.

Redaktion: Niklas Wenzel/ Leo M. Schmelcher

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