Am 26.08.2022 um 23.10 Uhr wurde der Leitstelle für die StädteRegion Aachen über Notruf ein Kellerbrand in einem
Wohn- und Geschäftshaus am Adalbertsteinweg gemeldet. Sofort wurden von der Leitstelle Kräfte der Hauptwache
und der Wache Nord der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Löschzug Mitte und Fahrzeuge des
Rettungsdienstes alarmiert. Bei der ersten Erkundung wurde festgestellt, dass im Keller des Hauses mehrere
Papiertonnen in Brand geraten waren. Das Feuer drohte auf angrenzende Kellerbereiche überzugreifen. Der
Treppenraum war bereits verraucht.
Aufgeschreckt durch die installierten Rauchmelder im Gebäude, hatten sich bereits 14 Bewohner*innen aus dem
Haus ins Freie gerettet. Drei Bewohner*innen machten sich an Fenstern bemerkbar und konnten mittels
Hubrettungsfahrzeug von der Feuerwehr gerettet werden. Geschützt durch Atemschutzgeräte leiteten die Kräfte der
Feuerwehr umgehend eine Brandbekämpfung ein und konnten somit ein Übergreifen des Feuers auf weitere
Kellerbereiche verhindern. Der Treppenraum wurde mittels Überdrucklüftern entraucht und das Brandgut zum
weiteren Ablöschen aus dem Keller ins Freie verbracht.
Der Treppenraum und alle Wohnungen wurden nach weiteren Personen abgesucht. Dabei mussten mehrere
Wohnungen gewaltsam geöffnet werden. Es befanden sich glücklicherweise keine weiteren Personen im
gefährdeten Bereich.
15 Bewohner*innen wurden durch die Leitende Notärztin und weitere Kräfte des Rettungsdienstes untersucht. Es
bestand keine Notwendigkeit für einen Transport in ein Krankenhaus.
Parallel zu dem Brandereignis am Adalbertsteinweg 29 wurde durch die vor Ort befindlichen Kräfte festgestellt, dass
Unrat im Außenbereich vor der Fassade des Gebäudes Adalbertsteinweg 39 brannte. Das zweite Feuer konnte
schnell durch Kräfte der Feuerwehr gelöscht werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Dies ist aus der Pressemitteilung der FW Aachen entnommen.

Laut der Polizei handelte es sich um vermeintliche Brandstiftung.

Redaktion: JH

 

 

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