Am Vormittag des 22.04.2022 wurde die Feuerwehr Stolberg mit dem Löschzug der Hauptwache und den Löschggruppen Atsch, Donnerberg und Mitte zu einem Kellerbrand alarmiert. Laut der ersten Meldung durch die Leitstelle sollte dichter schwarzer Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses auf der Eschweilerstraße im Stadtteil Mühle dringen.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwehr war das Treppenhaus verraucht. Der Rauch drang auch aus den Lichtschächten ins freie.  Vor dem Gebäude hielten sich mehrere Personen auf. Während der Erkundungen kamen zwei Personen aus dem verrauchten Treppenhaus. Diese wurden sofort durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Über die Drehleiter wurden vier Personen und eine Katze aus dem zweiten Obergeschoss gerettet. Alle betroffenen wurden durch zwei weitere nachgeforderte RTW und den Notarzt untersucht, konnten aber nach einer Untersuchung vor Ort bleiben

Die Feuerwehr leitete parallel eine Brandbekämpfung mittels einesv Trupps unter Atemschutz ein. Weil bei den Erkundungen herauskam, dass sich ein Öltank und mehrere im Keller befanden wurde der Trupp zusätzlich zum Strahlrohr mit einem Pulverlöscher ausgestattet.

Der Sicherheitstrupp für den im Keller arbeitenden Angriffstrupp

Der Trupp fand im Keller eine brennende Öllache vor. Diese wurde diese abgelöscht.

Auf die Brandbekämpfung folgten intensive  Entrauchungsmaßnahmen mittels eines Hochdrucklüfters.

Es wird seitens der Feuerwehren dringendst davon abgeraten durch ein verrauchtes Treppenhaus zu flüchten. Der Rauch enthält in fast allen Fällen Kohlenmonoxid (CO), ein Atemgift das bei unsauberen Verbrennungen entsteht und erheblich besser  an die roten Blutkörperchen bindet als Sauerstoff, Damit führt es zu einem „inneren Ersticken“. Zudem enthält der Rauch bei Bränden in Häusern, Autos und ähnlichem häufig auch Zyanide und andere Atemgifte. Zwei Atemzüge können Sie töten.

Wenn es bei Ihnen brennt und das Treppenhaus verraucht ist schließen sich die Tür zum Treppenhaus, begeben sich an ein Fenster, rufen die Feuerwehr und machen am Fenster die Feuerwehr auf Sie aufmerksam.

Der Einsatz war nach circa einer Stunde beendet.

Über die Brandursache  wird wenn diese durch die Polizei ermittelt wurde berichtet.

Redaktion: Leo M. Schmelcher

Bilder: Feuerwehr Stolberg

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