Vor einem Jahr sahen Leo Sinning und ich einen Verkehrsunfall an der Kreuzung Geilenkirchener Straße/Bicherouxstraße und Kleikstraße und hatten die Idee einen Bericht über diesen zu schreiben. Wir gingen in die Richtung zu diesem Verkehrsunfall. Dort sprachen wir den Maschinisten des HLF der hauptamtlichen Wache der Feuerwehr Herzogenrath an, von diesem wurden wir an den Zugführer des Löschzuges 1 der hauptamtlichen Wache weitergeleitet. Dieser war sehr höflich und hilfsbereit, ein erster Bericht entstand, dieser wurde aber nur im Freundes und Bekanntenkreis als Test verbreitet.

Im März 2021 wurde der erste Bericht auf Facebook und auf der damals noch aktiven Blogspot-Seite veröffentlicht.

Im Mai wurde der Instagramkanal in Betrieb genommen, die Internetseite folgte im Juni.

Am Anfang wurden von uns überwiegend Pressemitteilungen der Polizei Aachen und der Feuerwehren Herzogenrath und Alsdorf veröffentlicht. Nachdem die ersten Redakt eure über einen Presseausweis verfügten stieg der Anteil an eigenen Berichten bis heute stetig an.

Die Hochwasserkatastrophe in der StädteRegion Aachen stellte die erste große Herausforderung für uns als Redaktion dar. Mit damals drei Personen und einem großen Schadensgebiet innerhalb der StädteRegion mussten wir unsere erst wenige Wochen alten Arbeitsweisen überdenken. Die Hochwasserkatastrophe wurde in fünf Berichten verarbeitet.

Die Berichterstattung stellte auch uns als Team vor große Herausforderungen sowohl in journalistischer als auch in persönlicher Hinsicht. Journalistisch, weil wir noch nicht wussten, wie mit dem Bildmaterial und den Eindrücken umzugehen war. In persönlicher und journalistischer Hinsicht war die Hochwasserkatastrophe außerdem sehr herausfordernd, weil wir derartige Katastrophen vorher nur in den Nachrichten gesehen hatten aber nie im realen Leben.

Während der Hochwasserkatastrophe mussten wir auch Feststellen, dass wir nicht überall bei den BOS gerne gesehen sind. Diese Einzelfälle waren jedoch schnell zu klären.

Gleichzeitig bildeten sich erste Strukturen für die bei uns mittlerweile zentralen Ethikstandards. Mit ausgelöst wurde dies durch die Berichterstattung zu zwei Einsätzen mit Personenschaden und einem versuchten Suizid auf Bahngleisen.

Gleichzeitig stieg der Grad an Professionalität des Teams immer weiter an. Mit dieser Veränderung wurde auch die Art der Berichterstattung immer mehr auf die Arbeit der Einsatzkräfte fokussiert.

 

Im folgenden Jahr ist es angedacht die Berichterstattung im gleichen Prinzip weiter zu verbessern, weiterhin getreu dem Motto: „Von Einsatzkräften für Einsatzkräfte!“

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