Um ca. 18:10 Uhr wurde der Leitstelle der StädteRegion Aachen eine Einsatzstelle in der Kanonenwiese gemeldet.
Aufgrund mehrerer paralleler Anrufe war das Meldebild zunächst nicht eindeutig, die Meldungen schwankten
zwischen einer Explosion und einem Brandereignis.

Die Leitstelle alarmierte auf Grund des Meldebildes Löschzüge der Berufsfeuerwehr (Hauptwache und Nord) , den Löschzug Haaren der Freiwilligen Feuerwehr und den Feuerwehrkran. Von Rettungsdienstlicher Seite wurden drei RTW, ein NEF und der LNA alarmiert.

Um den Brandschutz in der Stadt weiterhin sicherzustellen wurden die Löschzüge Mitte und Nord in Bereitschaft versetzt, daher zur Besetzung ihrer Gerätehäuser alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es im gesamten Erdgeschoss einer Doppelhaushälfte brannte und kein Explosionsereignis vorlag. Eine Person wurde noch im Gebäude vermisst. Eine zweite Person konnte sich selbst in Sicherheit bringen.

Es wurden daraufhin zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Die vermisste Person konnte schnell gefunden und gerettet werden. Beide Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben und durch den Notarzt gesichtet. Im Anschluss wurden beide Personen einem Krankenhaus zugeführt.

Die zunächst zur Menschenrettung eingesetzten Trupps übernahmen anschließend die Brandbekämpfung im Gebäude.

Während der laufenden Löschmaßnahmen wurde die Einsatzleitung darüber informiert, dass eventuell eine weitere, dritte Person noch im Gebäude sein könnte, da der PKW der Person vor dem Haus stand.

Erneut wurde eine Menschenrettung bzw. Personensuche durchgeführt. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass die Person arbeiten war und dort erreicht werden konnte.

Somit bestand keine weitere Gefährdung.

Der Brand war nach einer halben Stunde unter Kontrolle und nach weiteren 20 Minuten gelöscht. Anschließend wurden das betroffene Gebäude und die benachbarten Gebäude auf Glutnester kontrolliert. Diese mussten gelöscht werden.

Der Einsatz konnte um 21:00 beendet werden.

Neben der Feuerwehr waren die Polizei und die Regionetz als Betreiberin des Gasnetzes zur Abschaltung der Gasversorgung des betroffenen Objektes vor Ort.

Die Polizei übernahm die Brandursachenermittlung, bei derartig großen Bränden wird meistens eine Ermittlung vor Ort durchgeführt.

Redaktion: Leo M. Schmelcher

 

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